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27.9.2021 : 5:26 : +0200

Schöne Lobbacher Tour

Hatte sich das  Mitwandern am Sonntag, den 9. November doch wirklich wieder gelohnt; eine fröhliche Wandererschar von 44 Gauangellocher Wanderfreunden kam in Lobenfeld  zusammen und drehte von hier aus eine treffliche Runde durch die spät herbstlichen Gefilde.
Entlang des Lobbachs marschierte die rege plappernde Schar nach Waldwimmersbach. Beim Erklimmen des kahlen Hackenberges sodann wurde die Energie mehr in die Beine umgepohlt und die lebhaften Gespräche reduzierten sich hörbar. Mit dem Eintritt in den Buchwald war die Hürde des Aufstiegs überwunden, womit zusehends der Elan der Leute zurückkehrte, den es aber bald für Weiteres aufzubewahren galt, da die Buchwaldhütte in Kürze erreicht war und wir eine Getränkerast einlegten. Gerüstet zum Weiterlaufen erlebten wir nun einen wundersamen, nicht alltäglichen Regen, der zart und leise auf uns „herniederprasselte“: eine unhörbare Windbö war aufgekommen, und braungelbe Lärchennadeln, die noch an den Bäumen hafteten, fielen zu Tausenden auf uns herab und bedeckten unsere Haare und Kleider, was sehr beeindruckend war.
Mit einem einfachen Abschütteln der Nadeln war das Naturphänomen beseitigt und leichten Schrittes ging es nun durch den Wald in Richtung Spechbach. Am Waldesrand bei der freien Flur Neurott angekommen  hatten wir einen schönen Blick hinunter nach Spechbach und hinüber nach Lobenfeld. Mit den Stationen Spechbacher Schützenhaus, nördliche Ausläufer des Spechbacher Wohngebietes und der Ankunft an der Sperbelbaumhütte war der seichte Hang des Feld- und Wiesengebiets Königsrain umrundet und die Waldregion Steinbach, die zum Lobbachtal hin abfällt, erreicht. Am Rande des Steinbachwaldes entlang ging es wieder hinunter in Richtung Lobbachtal. Abermals für ein kurzes Stück in den Wald eintauchend  und das Rascheln eines bunt belaubten Waldweges genießend war  es nicht mehr weit bis zum Uferweg des Lobbachs, der zurück nach Lobenfeld führte.
Im Gasthaus „Kloster zum Griechen“ ließen wir uns zum Abschluss mit Speis und Trank noch reichlich verwöhnen.

Dem Wanderführer Herrn Paul Potyondy sei für die schöne Tour herzlich gedankt.