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27.9.2021 : 6:21 : +0200

Im Pfälzerwald bei Eußerthal

Leicht bedecktes, kühles Wetter und ein regenfreier Himmel; der Tag bot den 28 Gauangellocher Wanderfreunden, die am Morgen des 11. Oktobers 2009 gemeinsam in den Pfälzerwald nach Eußerthal nördlich von Annweiler fuhren, ideale Voraussetzungen, um  vielversprechende Wanderstunden  in den ausgedehnten Weiten und der erholsamen Stille der herrlichen Pfälzerwald-Region zu verbringen.

Entlang des Dörenbaches begann die Route im Talgrund des Birkentales, das sich tief eingebettet zwischen  bewaldeten Berghängen ganz seicht ansteigend dahinzog. Am „Waldhäuschen“ schließlich erinnerten wir uns daran, weshalb dieses schöne Fleckchen Erde auch Pfälzer Berge genannt wird; stetig ging es jetzt  im Gänsemarsch über einen schmalen Pfad hinauf und hinauf, unaufhörlich, das Quellgebiet des Dörenbaches durchquerend, bis der Scheitelpunkt an der Wegspinne „Am Kirschbaum“ erreicht war. Somit auf der Hochstraße einer Bergkammkette angekommen, setzte die Gruppe beschwingt  ihren Weg fort. Bei der Schutzhütte „Am Fresswasen“ machten wir dem Namen der schönen Anlage alle Ehre und legten eine ausgiebige Mittagsrast unter Gottes freier Natur ein. 

Frisch gestärkt setzte die Crew ihren Marsch auf der Höhenstraße fort und bewältigte nun den  gemäßigten Anstieg zur höchsten Erhebung der Wanderung, dem „Forsthaus Taubensuhl“, „mit links“. Mit der Gewissheit, den längsten Teil der Wegstrecke nun zurückgelegt  zu haben, wurden wir von unserem inneren Motor weiterhin bei guter Laune gehalten und marschierten Schritt für Schritt die Bergeshänge hinunter. In der Siebeldinger Hütte wurde eine Getränkepause eingelegt, bevor wir letztenendlich über das Dürren-Tal von dessen  Quellenregion bis zum seicht auslaufenden Talgrund  an unserem  Ausgangpunkt wieder angekommen waren.           

Im Gasthaus Wappenschmiede in Albersweiler kehrte die Gesellschaft bei bester Bewirtung ein und ließ den Tag frohgemut ausklingen.

Den Wanderführern Irene und Horst Ziegler sei für ihre Bemühungen und die tolle Tour, die eine Wohltat für Leib und Seele war, herzlich gedankt.