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27.9.2021 : 7:10 : +0200

Im Hohen Odenwald am Katzenbuckel

Ein schöner Tag stand 17 Gauangellocher Wanderfreunden bevor, als sie am 08. Juli 2007 gemeinsam nach Eberbach fuhren, um die Hochfläche des angrenzenden Hohen Odenwaldes, der gleichzeitig den südöstlichen Teil des Hinteren Odenwaldes ausmacht, auf Wanderschuhen zu erklimmen. Bereits ab dem Parkplatz Burg Eberbach machte der Hohe Odenwald seinem Namen alle Ehre, führte uns die Wanderroute doch von Beginn an in ausholenden, stetigen, steilen Serpentinen hinauf in höhere Gefilde, wobei wir uns angesichts des heißen Tages glücklich schätzten, den Schatten spendenden Wald als unseren Wegbegleiter zu haben. Nach diesem markanten Start kam die Gruppe auf der darauffolgenden, sich in weiten Bögen oberhalb des Holdergrundes dahin schlängelnden und leicht abwärts gerichteten Strecke wieder in Schwung. Über einen seicht ansteigenden und sich in die Länge ziehenden Naturpfad erreichte die Mannschaft im Gänsemarsch das Waldrandgebiet, und Waldkatzenbach lag alsbald vor uns, das sich wie seine Nachbarorte in eine riesige Lichtung auf dem Hochplateau des Hohen Odenwaldes einbettet. Der Weg über freies Feld zur bewaldeten Kuppe des Katzenbuckels, einem Kegel aus vulkanischem Gestein und mit seinen 626 Metern der höchste Odenwaldberg, war nun ein “Katzensprung”. Versteckt in einer Senke in der Bergkuppe tat sich vor uns ein Kleinod auf, das die meisten der Wandersleute in Staunen versetzte; hatten doch die Wenigsten hier einen See vermutet, der in seiner Idylle, dem klaren Wasser, der Flora am Uferrand und auf dem Wasser und den ihn umringenden hohen, schroffen Felsenwänden einem See im Hochgebirge in nichts nachstand. Wenig später war die Crew an der Skisprungschanze des Katzenbuckels angelangt, die im Bekanntheitsgrad wiederum mehr punktete. Sodann setzten wir die Teilumrundung der Bergkuppe bis zu den gegenüberliegenden Waldhängen hoch über dem Ittertal fort. Nachdem nach einem unvorhergesehenen “Versuch”, die Tour noch etwas auszuweiten, erste Ermüdungserscheinungen auftraten und Rufe nach kühlen Getränken hörbar wurden, entschlossen sich die Wanderführer doch

zur direkten Rückrunde. Ohne weitere Schikanen traten wir den Endspurt durch den wunderbaren Wald hinunter in Richtung Eberbach an. Am Steilhang der Burghälde, auf der die Ruinen der Burg Eberbach, einer dreigeteilten Anlage mit Vorderburg, Mittelburg und Hinterburg stehen, legten wir einen kurzen Stopp ein, bevor wir zum Autoparkplatz zurück gingen.

Im Gasthaus Altes Badhaus in Eberbach kehrten die Wanderer im Anschluss ein und ließen sich Speis und Trank recht munden.

Die Wanderführerinnen Annemie Mechler, Elvira Hamilton, Traudel Eppler, Gabi Mahler und Claudia Helleis bedanken sich bei allen Dabeigewesenen   für`s Mitwandern.