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27.9.2021 : 7:07 : +0200

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Die Zugspitz-Arena im Regen

Das diesjährige Wanderwochenende vom 01.09. bis 03.09.2017 führte uns nach Ehrwald auf die Tiroler Seite der Zugspitz-Arena. Nachdem alle Koffer im Bus verstaut waren, fuhren wir los Richtung Autobahn. Unsere erste Rast war etwa nach 2 Stunden, bei der wir leider im Regen unser obligatorisches Frühstück genossen. Nach einer abwechslungsreichen und staufreien Weiterfahrt kamen wir so gegen 15.00 Uhr in Ehrwald in unserem Hotel an. Hier konnten wir gleich unsere schönen Doppel- und Einzelzimmer beziehen. Den noch verbleibenden Nachmittag nutzten wir für kleine Spaziergänge in der näheren Umgebung.

Um 19.00 Uhr erwarteten uns die Familien Kotz und  Karyn Schwarz zum Abendessen. Mit einem Begrüßungssekt und einem hervorragenden 5-Gänge-Menü ließen wir den Tag ausklingen.

In der Nacht hatte es immer wieder geregnet. Am nächsten Morgen war der Himmel grau und es regnete immer noch und der Wetterbericht sagte leider keine Besserung voraus. Dennoch trafen sich um 9.30 Uhr 16 Mutige mit Regenschirm und Regenkleidung zur angesagten Tour. Nach der Auffahrt zur Bergstation wurden sogleich die Regenschirme aufgespannt und immer bergauf ging die Tour mal gemächlich geradeaus, mal sich dahinwindend. Die fantastische  Bergwelt bot wegen des Nebels und des Regens keinen Weitblick, es war nur die nahe Umgebung mit ihren Viehweiden, Wäldern und schroffen Felswänden zu genießen. Gebirgsbäche hatten sich über ihr Bett ausgedehnt und ihre Wassermassen schossen über den Weg, sodass sich so mancher Wanderer anstatt mit einem Sprung  ü b e r s  Wasser mit einem Sprung i n s  Wasser begnügen und sich sodann mit Seeschuhen fortbewegen musste. Ab und zu ging der Regen in schwere Schneeflocken über, und die oberen Gefilde der Bergspitzen und Senken waren sogar mit Schnee bedeckt.  Über einen knorrigen, naturnahen Pfad ging es unserem Ziel entgegen, der Seebenalm. Allerdings hatte sie geschlossen, und so blieb uns nichts anderes übrig, als nach dem Rückmarsch in die Ehrwalder Alm an der Bergstation der Ehrwalder Alm-Bahn einzukehren. Nach einer regelrechten wohligen Aufwärmung und Stärkung fuhr die Gruppe wieder mit der Gondel den Berg hinunter und wohlgemut kamen nach dem Rückmarsch zum Hotel alle wieder wohlbehalten an.

Der Rest unsere Gruppe traf sich trotz des Dauerregens um 10 Uhr am Bus zur Shopping-Tour nach Garmisch. Kaum ein anderer Urlaubsort in den Bergen hat so viel zu bieten. Wir bummelten durch die Fußgängerzone, vom Marienplatz bis zum Richard Strauss Platz. Wir stöberten in traditionellen Geschäften und schicken Boutiquen, tranken Kaffee oder aßen Weißwürste mit süßem Senf und Brezeln in einem der vielen Cafes im Herzen der Altstadt.

Unser Bus brachte unsere shopping Tour‘ler gegen 15 Uhr wieder ins Hotel.

Um 19 Uhr trafen wir uns alle wieder zum Abendessen. Das Duo „Lederbauer“ sorgte mit alpenländischer Volksmusik und flotter Tanzmusik für einen stimmungsvollen Abend.

Durch die witzige und humorvolle Einlage von Hannelore, Günter A. und Günter H. wurde das schlechte Wetter gänzlich vergessen.

Am nächsten Morgen hieß es bereits wieder Abschied nehmen von Ehrwald. Die schönen Tage gingen viel zu schnell vorbei und unsere Heimfahrt begann in Richtung Marbach am Neckar. Marbach ist die Geburtsstadt von Friedrich Schiller. Über die Niklastorstraße gingen wir hinunter zum Geburtshaus von Friedrich Schiller, dann hinauf durch die Holdergasse (ein Schmuckstück innerhalb der Stadtmauer), wieder zum Stadttor zurück.

Um 18 Uhr wurden wir im Restaurant „Zur Glocke“ zum Abendessen erwartet. Bei traditioneller schwäbischer Küche in gemütlichem Ambiente ließen wir unseren 3-Tage-Ausflug ausklingen. Dieses Wochenende war für uns alle, trotz des wechselhaften Wetters, wieder ein schönes Erlebnis, das unser Wanderfreund Fritz wieder durch viele schöne Fotos dokumentierte.

Wir wollen Danke sagen bei unseren Wanderführern Fritz und Horst für die trotz Regen erlebnisreiche Tour, bei Marianne und Christa für den leckeren Kuchen beim Frühstück, bei den Damen, die uns mit Kaffee zum Frühstück verwöhnten. Vergessen wollen wir auch nicht die 37 Wanderer, die durch ihre gute Laune und Geselligkeit wie jedes Jahr wieder zum Gelingen unseres Wanderausfluges beigetragen haben. H.+S.Tr.