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27.9.2021 : 6:37 : +0200

Wanderberichte












Wanderberichte 2007




Auf den Spuren der Alten Römer

24 TSV-Wanderer waren am 17.06.  in den urigen Wäldern Schöllenbachs und Hesselbachs unterwegs und genossen auf Schusters Rappen „Odenwald pur“.
Bei leichtem Regen startete die Gruppe im Hessischen Schöllenbach vom Wanderparkplatz aus und kam über eine steinerne Brücke, die über den Euterbach führt, ins Badische Schöllenbach. Hier befand sich auch ein spätgotisches Quell- und Wallfahrtskirchlein, deren Quelle noch heute aus der Brunnenfassung hinter dem Altar durch eine Aussparung in der Chormauer in die Euter strömt und mit dieser zum Itterbach und dann zur Itter wird. Auf einem steilen, schweißtreibenden Pfad ging es sodann im Gänsemarsch im dichten Forst hinauf nach Hesselbach, einem Örtchen, versteckt und abgeschieden von der Welt und idyllisch in einer großen Lichtung auf einem Hochplateau gelegen. Mittlerweile hatte sich das Wetter zum Guten gewendet und nur noch Sonnenschein sollte unser Begleiter sein. Dieses Hochplateau galt es nun, zum Großteil zu umrunden, was auf den unbefestigten, naturbelassenen Wegen und Pfaden eine Wonne war. Auch hatte die geschichtsträchtige Route einiges Sehenswertes zu bieten, verlief doch  bei der ostseitigen Umrundung Hesselbachs unsere Wanderstrecke entlang des ehemaligen Neckar-Odenwald-Limes. Ein Gedenkstein erinnerte an ein einstiges Römisches Kastell. Ebenso verwies uns unterwegs ein Drei-Länder-Stein auf eine besondere Stelle mitten im Wald: Baden, Hessen und Bayern trafen hier aufeinander. Reste eines Römischen Wachturms und rekonstruierte Palisaden demonstrierten die Mächtigkeit der ehemaligen Limes-Anlage.

Im zauberhaften Euterbachtal genossen wir ein letztes Mal das vielfältige Grün der Natur, bis schließlich nach dem Passieren des Eutersees Schöllenbach wieder erreicht war.    

Unsere Kurzstreckenläufer hatten auf ihrer Tour mit Rast am Eutersee auch viel Freude.

Im Gasthaus zum Krabbenstein in Eberbach klang bei guter Bewirtung der wunderschöne Tag harmonisch aus.

I. und D. Schmetzer